Rückrundenauftakt geglückt

Nach dem deutlichen 13:3 im Hinspiel waren die Wasserballer des Lehrter SV wie erwartet deutlich besser auf die Gäste aus Syke eingestellt und verlangten dem 11-köpfigen Team um Kapitän Hakon Straßheim sowohl kräftemäßig als auch taktisch alles ab.

So startete das Spiel in das erste Viertel mit einigen schnellen Vorstoßversuchen auf beiden Seiten, die jedoch jeweils gut abgeblockt werden konnten. Keine der Mannschaften konnte sich einen nennenswerten Vorsprung erspielen und so ging es mit 1:2 in die erste Viertelpause.

Da im zweiten Viertel über fünf Minuten kein Tor fiel und sich keine Wechselgelegenheiten boten, schwanden auf beiden Seiten sichtbar die Kräfte. Erst in der 13 Minute legte Lukas Froemberg einen Querpass von Henning Lienhop ins lange Eck. Zwei Wechsel auf Syker Seite brachten direkt frischen Wind ins Spiel und beim nächsten Konter lupfte Mona Martens den Ball wie gemalt ins lange Eck. Für Verwirrung sorgte indes ein Ball vom Syker Center ans Außennetz, der vom Schiri als Tor gewertet, vom Spieler aber fairerweise als nicht gültig gemeldet wurde (Punkt 4 auf dem Protokoll ist zu streichen ;-) ). So ging es mit 1:4 in die Halbzeit.

Bis zur 20. Minute bauten die Gäste ihre Führung auf 7 Tore aus. Besonders hervorgehoben sei der vierte Treffer durch Lukas Froemberg. Einen langen Pass schnippte er mit Links in seine Schwimmbahn und lupfte im Anschluss direkt über den vor ihm stehenden Keeper zum 1:8. Wobei das Ergebnis deutlicher ausfällt als es das Spiel vermuten lies, denn die Gastgeber spielten sich stets gute Möglichkeiten heraus, waren im Abschluss letztlich nicht konsequent genug und trafen mehrfach das Gebälk. Doch stete Müh' sollte belohnt werden und mit dem Viertelpausenpfiff fiel das 2:9.

Im letzten Viertel durften der „Rangler“ und die „Kelle“, untersützt durch M&M sowie „Keule“ und Bernd durchgehend Spielpraxis sammeln. Dem Lehrter SV gelangen in der Fogle noch zwei Tore. Eines durch geschicktes Überzahlspiel, bei dem von 4-2 auf 3-3 aufgelöst wurde. Und ein Zweites, bei dem der Syker Keeper außerhalb des 5m-Bereichs durch Foulspiel einen 5m verursachte, der als Schlusspunkt durch Sebastian Nodik verwandelt wurde – 4:10.